Wohngebäudeversicherung
Die Wohngebäudeversicherung ist eine Versicherung, die ein Wohngebäude gegen Brand-, Sturm- oder Leitungswasserschäden absichert. Obwohl es sich dabei um eine freiwillige Versicherung handelt, verlangen die meisten Banken, dass im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Neubaus auch eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen wird. Das ist sinnvoll in Anbetracht von Statistiken, nach denen jährlich etwa ein Sechstel aller Wohngebäude von Schäden durch Brand, Sturm oder Leitungswasser betroffen ist.

Versichert werden dabei jeweils die im Vertrag aufgeführten Wohngebäude mit Nebengebäuden, nicht aber der Inhalt der Gebäude. Ausnahme sind Einrichtungsgegenstände, die fest mit dem Gebäude verbunden sind, wie zum Beispiel eine Einbauküche. Dabei zahlt die Wohngebäudeversicherung nicht nur Schäden, die unmittelbar durch die Einwirkung von Brand, Sturm oder Leitungswasser entstanden, sondern auch bestimmte Folgeschäden, zum Beispiel solche, die auf das Eindringen von Löschwasser oder auch von Regenwasser durch ein sturmgeschädigtes Dach zurückzuführen sind. Je nach vertraglich festgelegtem Umfang der Wohngebäudeversicherung werden noch weitere Folgekosten übernommen, etwa Mietausfall oder Hotelkosten.